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Alpenüberquerung mit dem Heißluftballon

Die Alpenüberquerung mit einem Heißluftballon von Deutschland nach Italien ist eines der letzten großen Abenteuer in Europa. Der Flug dauert bis zu 5 Stunden und man befindet sich auf einer Höhe zwischen 3000 und 6500 Metern über dem Meeresspiegel. Die Fahrt ist ein unverwechselbares und einmaliges Erlebnis, das allen Beteiligten sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Man sieht die Berggipfel erkennt die blaue Lagune Venedigs schon von weitem aus einer Höhe von tausenden von Metern und man hat von dort aus eine traumhafte Aussicht auf die Dolomiten.

Die Entfernung von etwa 300 Kilometern wird an einigen Stellen mit deutlichem Westwind mit einer Geschwindigkeit von über 100 Kilometern pro Stunde, da Alpenüberquerungen nicht immer möglich sind können sie nicht lange im Voraus geplant werden. Zum einen sind sie nur in den Wintermonaten realisierbar meist zwischen Dezember und März und nur bei einer ganze bestimmten Wetterlage, die sich nicht an allen Tagen einspielt. Man benötigt also viel Geduld und wenn die Wetterlage günstig ist ein hohes Maß an Flexibilität und Spontanität.

In der Alpenüberquerung mit eingeschlossen ist eine Übernachtung und die Rückreise nach Deutschland.

Wer sich an das Ballonfahren aber erst einmal langsam heran tasten möchte, kann sich für eine ganz normale Ballonfahrt in Deutschland entscheiden die gibt es schon für rund 200 Euro und dauert zwischen 1 bis 2 Stunden. Wer allerdings auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auch zu einem Ballonfahrer ausbilden lassen, benötigt wird dafür der Privatpilotenschein D also der PPL D den man in einer umfangreichen Ausbildung bei einer Luftfahrtschule oder einem Ballonfahrtunternehmen erlangen kann, auf der Suche nach einem solchen Unternehmen hilft oftmals das Internet weiter wir empfehlen hier einen Blick auf ein Branchenverzeichnis.Die Ausbildung umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil wird meist in einem Blockseminar das eine Dauer von 8 bis 10 Tagen hat erarbeitet, anschießend folgt die theoretische Prüfung und dann geht es an die praktischen Übungsstunden. Man benötigt mindestens 20 Flugstunden darin mit inbegriffen sind mindestens 50 Starts und Landungen sowie 20 Aufrüstungen.

Vorraussetzung für den PPL D ist ein Tauglichkeitsatest das von einem Fliegerarzt ausgestellt wird und die Flugtauglichkeit bescheinigt, zudem muss man bei vielen Flugschulen auch ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen vorlegen und oft auch einen Auszug aus dem Verkehrsregister.

 

Wer den Flugschein dann erworben hat kann zum Beispiel in einem Luftsportverband regelmässig fliegen, denn auch dort gibt es oft eine Ballonsportgruppe der man sich anschließen kann. Erweitern kann man seine Kenntnisse mit zusätzlichen Qualifikationen wie einem Sportpilotenschein oder einem Funkerzeugnis.

 

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Posted on: Montag, April 25th, 2011 at 09:13

Posted in: Allgemein

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